Wir stellen uns vor

Beat Lichtsteiner stellt sich vor

Beat Lichtsteiner stellt sich vor

Heute stellen wir euch unseren Vorsitzenden des OKs Beat Lichtsteiner vor. Seine grosse Leidenschaft gilt den Bienen. Zusammen mit seiner Frau bewirtschaftet er nebenbei einen kleinen Bauernhof, was ihr gemeinsames Hobby ist. Ausserdem geniesst er es, mit seiner Harley eine Ausfahrt zu machen.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Als Imker freue ich mich natürlich über den geernteten Honig. Doch die grösste Freude bereitet mir die Arbeit mit den Bienen selbst. Stundenlang kann ich neben den Flugbrettern sitzen, das emsige Ein- und Ausfliegen der Bienen beobachten, dem beruhigenden Summen lauschen und den charakteristischen Duft der Bienenstöcke in der Nase spüren. Als Hobbylandwirt bin ich den Bienen unendlich dankbar für die Bestäubung meiner Obstbäume.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Mein grösstes Anliegen ist es, dass Wild- und Honigbienen in der Öffentlichkeit die Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhalten, die sie verdienen. Deshalb habe ich mich den Bienentagen angeschlossen.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Organisationskomitee habe ich das Privileg, die fantastischen Luzerner Bienentage mitzugestalten. Als Vorsitzender des OKs bin ich sowohl am Luzerner Imkertag als auch am Sensibilisierungstag „Bienenzauber“ involviert. Meine Aufgaben umfassen die Koordination zwischen den beiden Veranstaltungstagen und den verschiedenen Aufgabenbereichen, die Leitung der Sitzungen und das Behalten des Überblicks.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Ein unvergesslicher Moment war, als ein älterer Teilnehmer am Luzerner Imkertag mir erzählte, dass er Imkertagungen und Kongresse in ganz Europa besuche. Er war gerade von einem Kongress in Kanada zurückgekehrt und zeigte sich begeistert von unserem Programm und der gesamten Veranstaltung in Sempach. Diese Anerkennung liess mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen und motivierte mich, noch besser zu werden.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Viele Wildbienenarten haben Schwierigkeiten, geeignete Nistmöglichkeiten und genügend Blumenwiesen als Futterquelle zu finden. Auf meinem eigenen Hof setze ich gezielt Massnahmen, um diesem Problem entgegenzuwirken. Ich achte darauf, ausreichend Blumenwiesen und Nistmöglichkeiten zu schaffen, um den Bienen einen geeigneten Lebensraum zu bieten.

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Peter Studer stellt sich vor

Peter Studer stellt sich vor

Heute möchten wir euch Peter Studer vorstellen. Er stammt aus dem idyllischen Hildisrieden, ist pensionierter Betriebsleiter im Kräuterhandel und hat folgende Hobbies: Bienen, Kräutergarten, Fotografie und ist Mitglied im Kochclub Hildisrieden.

Wir haben Peter unsere fünf bereits bekannten Fragen gestellt:

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Mein erster Kontakt mit der Imkerei fand bereits in meiner Kindheit statt. Mein Vater hatte fünf Bienenvölker an einem kleinen Bienenstand, und ich schaute ihm als kleiner Junge gerne dabei zu. Als meine Pensionierung näher rückte, entschloss ich mich, wieder mit der Imkerei zu beginnen. Ich besuchte den Imkerkurs und den Zuchtkurs in Knutwil beim Imkerverein Sursee und stellte fest, dass der Kurs ohne praktische Umsetzung mit eigenen Bienen ziemlich anspruchsvoll war. Als das Bienenhaus meines Vorgängers in Römerswil zum Verkauf stand, griffen meine Frau Hilke und ich zu. Das Haus war bereits älter, und es gab viel zu tun, bis es meinen Vorstellungen entsprach.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Bei der Vogelausstellung 2022 habe ich am Stand meiner Sektion Sursee mitgeholfen. Unser ehemaliger Sektionspräsident Simon Gisler fragte mich, ob ich bereit wäre, auch in Zukunft ähnliche Einsätze zu übernehmen. Handwerkliche Arbeiten und Organisation liegen mir sehr, und ich bringe mich gerne ein. So hat mich Simon an Beat Lichtsteiner weiterverwiesen. Beat kontaktierte mich, und auf diese Weise bin ich ins Organisationsteam gekommen.


Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Innerhalb des Organisationsteams bin ich für bauliche Angelegenheiten und die Infrastruktur verantwortlich. Da ich gerne praktisch arbeite, kann ich viele unserer Projekte direkt selbst umsetzen – zum Beispiel die Gestaltung neuer Wegweiser für die Veranstaltung. In diesem Jahr unterstütze ich ausserdem meine Frau im Ressort Gastronomie bei der Organisation und Umsetzung von Ideen.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Besonders lebhaft erinnere ich mich an die Begegnung mit einem unserer Referenten, B. Heuwel, im vergangenen Jahr. Vor dem Imkertag hatten einige Mitglieder des Organisationsteams mit den Referenten zu Abend gegessen. Dabei entstanden spannende und interessante Gespräche, die nicht nur für mich sehr beeindruckend waren.


Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Für mich ist es eine persönliche Herausforderung, das Thema Biodiversität und Bienengesundheit möglichst direkt mit verantwortlichen Personen zu besprechen. Wenn ich beispielsweise sehe, dass Bauern tagsüber auf den Feldern mit Aufbereitern beim Grasmähen arbeiten, spreche ich sie an und erkläre ihnen, welche Folgen das haben kann und welche besseren Möglichkeiten es gibt.

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Ursi Gmeiner stellt sich vor

Ursi Gmeiner stellt sich vor

Heute möchten wir euch Ursi Gmeiner vorstellen. Sie stammt aus dem idyllischen Wolhusen, ist verheiratet und stolze Mutter von zwei Kindern sowie Grossmutter von zwei Enkelkindern. Die Zeit mit ihrer Familie ist ihr sehr wertvoll. Beruflich arbeitet sie im Export und versendet Medikamente weltweit. In ihrer Freizeit geniesst sie die wunderschöne Natur beim Wandern und Biken, die direkt vor ihrer Haustür liegt. Ausserdem spielt sie leidenschaftlich gerne Tischtennis.

Wir haben Ursi fünf Fragen gestellt und möchten euch die Antworten nicht vorenthalten.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Mein Mann ist Imker und hat mich in die faszinierende Welt der Bienen eingeführt. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, welche Wunder diese kleinen Geschöpfe vollbringen. Bienen sind von immenser Bedeutung für unsere Umwelt. Als Bestäuber tragen sie wesentlich zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zur Sicherung unserer Ernährung bei.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Die Wichtigkeit der Bienen wurde lange Zeit unterschätzt. Es ist mir ein Herzensanliegen, das Bewusstsein der Menschen für dieses Thema zu schärfen. Als ich gefragt wurde, ob ich bei den Bienentagen mitwirken möchte, war meine Antwort sofort ein klares Ja.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Meine Hauptaufgabe liegt an der Kasse während der Veranstaltungstage. Darüber hinaus bin ich für die Organisation der Verlosung am Imkertag verantwortlich.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Ein besonders schöner Moment war, als am Imkertag so viele Menschen Interesse zeigten und begeistert über die Bienenwelt diskutierten und philosophierten. Diese rege Teilnahme hat mich darin bestärkt, das Thema Bienen noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Leider sind die Gärten unserer Nachbarn oft sehr karg und wenig bienenfreundlich. Daher haben wir bewusst bienenfreundliche Sträucher gepflanzt und erfreuen uns nun an dem lebhaften Treiben in unserem Wildbienenhotel.

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Mario Burri stellt sich vor

Mario Burri stellt sich vor

Mario Burri ist in Udligenswil auf einem malerischen Bio-Bauernhof aufgewachsen und lebt dort auch heute. Beruflich ist er als Category Manager in einer Handelsfirma tätig. Nach einem hektischen Arbeitstag findet er bei seinen Bienenvölkern Entspannung. Auch im Garten, den er gemeinsam mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter pflegt, kann er seine kreativen Ideen verwirklichen. Besonders schätzt er die kurzen Auszeiten auf der Alp in den Urner Bergen, wo die Natur den Rhythmus des Lebens bestimmt.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Die Bienen sind ein essenzieller Bestandteil des biologischen Kreislaufs und spielen eine unverzichtbare Rolle bei der Bestäubung zahlreicher Pflanzen und Obstbäume. Durch meine enge Verbindung zur biologischen Landwirtschaft lege ich grossen Wert auf einen möglichst schonenden und natürlichen Umgang, insbesondere bei der Pflege meiner Bienenvölker.


Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Das Projekt Bienentage ist eine Weiterentwicklung des Luzerner Imkertages. Seit der ersten Stunde bin ich dabei und bin stolz darauf, welche Form das Projekt angenommen hat. Unser Ziel ist es, neben der fachlichen Weiterbildung ein Netzwerk unter den Imkerinnen und Imkern zu schaffen. Mit den Bienentagen erweitern wir dieses Netzwerk auf die breite Bevölkerung. Das finde ich wunderbar.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Ich bin verantwortlich für das fachliche Programm des Imkertags. Darüber hinaus betreue ich die Referenten, organisiere bei Bedarf ihre Unterkünfte und kümmere mich um alle damit verbundenen Belange. Zudem fungiere ich als Bindeglied zum Verband Luzerner Imkervereine, in dem ich als Co-Präsident tätig bin.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Als beim zweiten und dritten Imkertag aufgrund der Corona-Pandemie diverse Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen galten, haben wir niemals aufgegeben und stets Wege gefunden, die Veranstaltung dennoch durchzuführen. Im Vierer-OK waren wir nicht immer einer Meinung und führten mitunter kontroverse Diskussionen. In solchen Momenten lernt man viel über sein Gegenüber, aber auch über sich selbst. Trotz der Einschränkungen konnten wir gute Besucherzahlen verzeichnen, was uns zusätzlichen Antrieb gab, optimistisch nach vorne zu blicken.


Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
In meiner Heimat, wo ich aufgewachsen bin und heute lebe, gibt es noch eher konservative Kreise, in denen es für Andersdenkende oft nicht einfach ist. Wenn man beispielsweise den Rasen nicht regelmässig mäht, um Blumen und Pflanzen wachsen zu lassen, wird man schnell einmal darauf angesprochen. Oder wenn ich meinen Garten erst Ende Winter aufräume, damit Insekten überwintern können und der Boden vor Erosion geschützt wird, sieht das zwar nicht unbedingt schön aus, aber ich erziele dadurch erstens einen hervorragenden Ertrag und zweitens beherberge ich Insekten, die viele Menschen wahrscheinlich noch nie zu Gesicht bekommen haben.

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Hilke Studer stellt sich vor

Hilke Studer stellt sich vor

Hilke Studer, Jahrgang 1962, ist hauswirtschaftliche Betriebsleiterin in einem Altersheim. Neben ihrem Beruf widmet sie sich leidenschaftlich der Bienenzucht, der Gartenarbeit und dem Lesen. Mit ihrer Fürsorge für andere, ihrer Liebe zur Natur und ihrer Neugier verkörpert sie einen inspirierenden Lebensstil.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Als mein Mann Peter kurz vor seiner Pensionierung stand, entschied er sich dafür, das Imkern als sein neues Hobby zu entdecken und absolvierte einen Imkerkurs. Bis dahin war meine einzige Verbindung zu Bienen das Honigglas auf unserem Frühstückstisch. Doch Peters leidenschaftliche Berichte über seinen Kurs und seine Erfahrungen weckten in mir ein immer stärker werdendes Interesse für dieses faszinierende Thema. Als wir dann überraschend stolze Besitzer eines älteren Bienenhauses mit Platz für 23 Völker wurden, entschied auch ich mich dafür, den Imkerkurs zu besuchen. Seitdem bin ich ebenso wie Peter von dieser aufregenden Welt der Bienen fasziniert.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Im Jahr 2023 fragte Beat Lichtsteiner meinen Mann Peter, ob er Interesse hätte, im Organisationskomitee mitzuwirken, und erwähnte dabei, dass weitere Mitglieder gesucht würden. Ich habe mich ebenfalls bereit erklärt, mitzuwirken. Mich begeistert besonders, dass dieses Projekt nicht einfach stagnieren möchte, sondern den Blick auch auf zukünftige Aktivitäten lenkt.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Zu Beginn meiner Tätigkeit im Organisationskomitee war ich für das Sekretariat zuständig, was das Führen der Sitzungsprotokolle und ähnliche Aufgaben umfasste. In diesem Jahr habe ich zusätzlich die Verantwortung für das Ressort Gastronomie und Festwirtschaft übernommen. Da Verpflegung auch ein zentraler Bestandteil meines Berufs ist, liegt mir dieser Bereich besonders am Herzen. Mein Ressort umfasst die Versorgung der Besucher während des Imkertags, einer Veranstaltung, die bereits Tradition hat, sowie die Verpflegung am Bienenzaubertag.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Der diesjährige Bienenzauber feiert seine Premiere, wobei der Höhepunkt zweifellos ein Imkerbrunch sein wird, der allen Gästen ein ansprechendes Angebot bieten soll. Zusätzlich zur Verpflegung derjenigen, die am Brunch teilnehmen möchten, müssen wir auch für diejenigen Besucher organisieren, die sich anderweitig verköstigen möchten oder später noch Lust auf einen Imbiss verspüren. Daher werden vor Ort ein Grillstand und ein Kuchenbuffet zur Verfügung stehen. Angesichts der Ungewissheit über die zu erwartende Besucherzahl ist die Organisation eine äußerst spannende Herausforderung.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Bei der Frage nach persönlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen denke ich an die wertvolle Gemeinschaft der Imkerinnen und Imker, die mir immer wieder auffällt. Egal, welche Fragen auftauchen, insbesondere bei neuen Imkerinnen und Imkern, die Unterstützung und Ratschläge sind stets vorhanden, unkompliziert und hilfsbereit.

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Markus Knöpfli stellt sich vor

Markus Knöpfli stellt sich vor

Markus Knöpfli lebt in Nebikon, ist verheiratet mit seiner Frau Manuela, gemeinsam haben sie vier Kinder im Alter von 17, 16, 12 und 11 Jahren. Seine Familie liebt es, Zeit in der Natur zu verbringen, sei es beim Wandern oder bei der Imkerei. Zusätzlich ist Markus als Betriebsberater tätig und bildet Imkerinnen und Imker aus und organisiert Imkerhöcks in seinem Verein.

Wir haben Markus fünf Fragen gestellt und möchten euch die Antworten nicht vorenthalten:

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Die Natur liegt mir grundsätzlich sehr am Herzen. Bienen spielen eine essenzielle Rolle in der Bestäubung von Blüten, was wiederum eine hohe Wertschöpfung für unsere Umwelt und Landwirtschaft bedeutet. In unserem Garten stehen mehrere Obstbäume, die durch die Bienen bestäubt werden und so jährlich reiche Ernten hervorbringen.


Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
In vielen Gesprächen habe ich festgestellt, dass die Öffentlichkeit wenig über die faszinierende Welt der Bienen weiss. Mein Freund Toni hat mich schliesslich überzeugt, im Organisationskomitee (OK) der Bienentage mitzuarbeiten. Dieses Jahr bin ich das erste Mal dabei und freue mich auf die Herausforderung.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Am Imkertag organisiere ich die Fachausstellung, bei der Imkerinnen, Imker und Interessierte zusammenkommen, um sich auszutauschen und Neues zu lernen. Beim Bienenzauber koordiniere ich die verschiedenen Stände des Rahmenprogramms, um den Besuchern eine vielfältige und informative Veranstaltung zu bieten.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Bisher war ich zweimal als Teilnehmer am Imkertag dabei, daher bin ich im OK noch ein Neuling. Die besonderen Erlebnisse werden sicherlich noch kommen. Was mich aber immer wieder fasziniert, ist das Lernen von den Erfahrungen der Imkerschaft und die Möglichkeit, selbst Tipps weitergeben zu können. Die Nominierung für den Zukunftspreis der LUKB ist ebenfalls ein besonderes Highlight, das mir viel Energie für die Arbeit gibt.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Die Kooperation mit der Landwirtschaft: Gemeinsam arbeiten statt gegeneinander. Die Landwirtschaft benötigt die Bienen zur Bestäubung, und die Bienen sind auf die Landwirtschaft als Nahrungsquelle angewiesen. Ich wünsche mir, dass die Landwirtschaft beim Mähen der blühenden Wiesen mit dem Mähaufbereiter mehr Rücksicht nimmt und dies nicht während der Flugzeiten der Bienen geschieht.

Posted by Claudia Kleinholz in Wir stellen uns vor, 0 comments
Claudia Kleinholz stellt sich vor

Claudia Kleinholz stellt sich vor

Claudia ist Lehrerin für Allgemeinbildung und Dozentin für die Ausbildung zur Berufsschullehrperson. Sie lebt mit ihrem Mann Tim und ihren beiden Hunden in Uffikon. Ihre Leidenschaften sind das Gärtnern, die bienenfreundliche Umgebungsgestaltung, Bücher sowie kochen. Sie ist eine begeisterte Imkerin und liebt es, die Wild- und Honigbienen zu fotografieren.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Meine Verbindung zu Bienen reicht zurück bis in meine Kindheit. Denn mein Urgrossvater war Imker und hat ein Bienenhaus auf unserem Grundstück errichtet. Wild- und Honigbienen sind faszinierenden Geschöpfe und ihre Bedeutung für die Umwelt haben mich schon früh beeindruckt. Das Interesse wurde später wieder geweckt, als ich mich intensiver mit bienenfreundlicher Umgebungsgestaltung beschäftigte. Die Bienen sind für mich ein Symbol der Naturverbundenheit und der Achtsamkeit gegenüber unserer Umwelt.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Die Inspiration, mich den Bienentagen anzuschliessen, kam aus meinem tiefen Interesse an der Natur und dem Bedürfnis, aktiv zum Schutz der Bienen beizutragen. Ich sehe die Bienentage als eine wunderbare Gelegenheit, Menschen für die Bedeutung der Bienen zu sensibilisieren und gemeinsam Lösungen für ihren Schutz zu finden.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Bei den Bienentagen spiele ich eine aktive Rolle im Bereich Marketing. Meine Leidenschaft für die Gestaltung von Druckprodukten, Webseiten und die Erstellung von Beiträgen kommt hier voll zum Tragen. Das Ressort Marketing übernehme ich zusammen mit meinem Mann Tim.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Oh ja! Während der Bienentage im letzten Jahr erlebten wir herausragende Vorträge, die uns alle inspirierten und begeisterten. Das positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfüllte mich mit Freude und Bestätigung. Zusätzlich war die Fachausstellung äusserst umfassend und das Lob der Aussteller überwältigend positiv. Diese Erfahrungen haben mich darin bestärkt, meine Energie und Leidenschaft weiterhin in dieses Projekt zu investieren.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz der Bienen sind vielfältig und anspruchsvoll. Die Sicherstellung ausreichender Futterquellen und Trachtpflanzen für Wildbienen ist eine bedeutende Aufgabe, ebenso wie der Schutz ihrer Nistplätze und Lebensräume. Zudem stellen klimatische Veränderungen, bedingt durch die Klimaerwärmung, eine weitere Herausforderung für Wild- und Honigbienen dar. Doch durch einen ganzheitlichen Ansatz, der auf die Förderung von Biodiversität und naturnahen Lebensräumen setzt, sowie durch bewusste Massnahmen zur Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen, können diese Herausforderungen bewältigt werden. Es erfordert ein intensives Engagement und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Imkerinnen und Imkern, Landwirten und Naturschutzorganisationen, um den Schutz der Wild- und Honigbienen langfristig zu gewährleisten.

Posted by Tim Kleinholz in Wir stellen uns vor, 0 comments
Roland Schmidt stellt sich vor

Roland Schmidt stellt sich vor

Heute stellen wir Roland Schmidt vor, einen Lehrer für Allgemeinbildung am BBZG in Sursee. Doch seine Leidenschaften beschränken sich nicht nur auf das Klassenzimmer – in seiner Freizeit gleitet er elegant über die Skipisten, erkundet die Wunder der Natur und streift mit Buddy, dem Hund einer guten Bekannten durch die Weiten der Landschaft.

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Bienen faszinieren mich nicht nur, weil sie zu den wichtigsten Insekten für die Flora zählen, sondern auch wegen ihrer fundamentalen Bedeutung für unsere Lebensgrundlage. Ihre Rolle in der Natur ist für mich von enormer Bedeutung.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Die Bienentage sind für mich eine Herzensangelegenheit, da sie dazu beitragen, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Bienen zu schärfen. Der Bienenzauber als Veranstaltung hat mich von Anfang an überzeugt und fasziniert.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Bei den Bienentagen werde ich aktiv sein, indem ich eine digitale Schnitzeljagd und die Kinderecke organisiere. Diese Aktivitäten sollen nicht nur Spass machen, sondern auch Wissen über die Bedeutung der Bienen vermitteln.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Persönlich habe ich die Herausforderung erlebt, unseren Garten so zu gestalten, dass er möglichst viele Bienenarten anzieht. Dabei war es wichtig, verschiedene Bedürfnisse zu berücksichtigen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um die Vielfalt der Bienen zu fördern.

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Toni Glanzmann stellt sich vor

Toni Glanzmann stellt sich vor


Toni Glanzmann stammt aus Dagmersellen und ist ein Mensch voller Tatendrang. Seine Leidenschaften erstrecken sich über verschiedene Horizonte: vom Sport über Wandern bis hin zur Welt der Bücher und des Reisens. Als Liebhaber von körperlicher Aktivität findet man ihn oft auf Wanderwegen. Doch in den ruhigeren Momenten taucht Toni gerne in die Welten der Literatur ein, wobei seine Neugierde ihn zu den unterschiedlichsten Themen führt. Reisen sind für ihn nicht nur eine Möglichkeit, neue Orte zu entdecken, sondern auch um sich kulturell und persönlich weiterzuentwickeln.

Wir haben Toni fünf Fragen gestellt und möchten euch die Antworten nicht vorenthalten:

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Die faszinierende Welt der Bienen hat mich schon immer in ihren Bann gezogen. Anfangs konnte ich mir aus zeitlichen Gründen nicht vorstellen, selbst Imker zu werden. Doch dank meiner engagierten Imkerfreunde änderte sich das schliesslich in meiner Pension. Seitdem hat mich das Hobby der Bienenzucht vollkommen gepackt.

Bienen sind nicht nur Produzenten von köstlichem Honig, sondern spielen auch eine unverzichtbare Rolle als Bestäuber in unserem Ökosystem. Ihre emsige Bestäubungsarbeit sichert die Vielfalt unserer Nahrungsmittel. Denn tatsächlich werden beinahe 80% aller Pflanzen von Honigbienen bestäubt.

Ein Zitat von Albert Einstein drückt die Bedeutung der Bienen für unser Überleben eindrücklich aus: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Diese Worte sind eine eindringliche Erinnerung an die essenzielle Rolle, die die Bienen für das Gleichgewicht und die Existenz der gesamten Lebensgemeinschaft auf unserem Planeten spielen.


Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Meine fünf Jahre im Vorstand des VLI als Honigobmann waren eine Zeit intensiver Engagements und wertvoller Erfahrungen. Bald darauf übernahm ich auch die Rolle des Reiseleiters für die VLI-Imkerreisen. Als die Idee aufkam, die Bienentage für Imker und die Öffentlichkeit neu zu organisieren, erkannte ich sofort das Potenzial dahinter. Doch wie so oft stellte sich die Frage: Wer würde die Organisation übernehmen? Zu Beginn waren wir lediglich vier Personen im Organisationskomitee. In dieser Phase übernahm ich kurzzeitig die Leitung. Mit Beat Lichtsteiner fand ich schliesslich einen neuen Honigobmann und OK-Präsidenten der Bienentage. Zusammen stellten wir dann das heutige Organisationskomitee auf die Beine und setzten die Idee der Bienentage erfolgreich um.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Meine Aufgabe liegt darin, die Leitung und das Ressort Gastronomie mit meinem Fachwissen zu unterstützen.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Die Organisation der Bienentage ist nicht nur eine grossartige Idee, sondern auch die beste Möglichkeit, der Bevölkerung die faszinierende Welt der Bienen näherzubringen. Mein aufrichtiger Dank gilt dem gesamten Organisationskomitee für die hervorragende Arbeit. Diese gemeinsame Leistung beflügelt die Leidenschaft, sich weiterhin mit voller Hingabe in dieses Projekt einzubringen.

Foto: © Manuela Jans / Luzerner Zeitung



Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Meine Herausforderung bestand darin, den Bienen ein gesundes Zuhause zu bieten und Krankheiten vorzubeugen. Durch kontinuierliches Wachstum und Erweiterung der Bienenvölker gelang es mir, über die Jahre einen stabilen Bestand aufzubauen und zu pflegen.

Foto Flugloch © Manuela Jans / Luzerner Zeitung

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Rita Kaufmann stellt sich vor

Rita Kaufmann stellt sich vor

Rita Kaufmann, eine abenteuerlustige Mutter von drei Jugendlichen und Ehefrau, ist bekannt für ihre Liebe zur Natur und ihre Leidenschaft für Wandern, Motorrad- und Fahrradfahren. Hinter ihrer lebhaften Fassade verbirgt sich jedoch auch eine Frau mit einem tiefen Bewusstsein für den Schutz der Umwelt, insbesondere der bedrohten Bienen. Für Rita sind die Bienentage eine Gelegenheit, ihre Leidenschaft für die Natur zu feiern und die Bedeutung des Schutzes dieser unverzichtbaren Bestäuber zu betonen.

Wir haben Rita fünf Fragen gestellt und möchten euch die Antworten nicht vorenthalten:

Welche persönliche Verbindung hast du zu Bienen und ihrer Bedeutung für die Umwelt?
Als Teil einer Familie, die einen Landwirtschaftsbetrieb führt, ist mir die fundamentale Bedeutung von Bienen für unsere Umwelt nur allzu bewusst. Ohne ihre fleissige Bestäubungsarbeit gäbe es schlichtweg keine Lebensmittel. Auf unserem Hof beobachte ich täglich das emsige Treiben der Bienen in unserem Kräutergarten. Ihr Anblick erfüllt mich mit Freude und gibt mir Gewissheit, dass unsere Umgebung noch in einem gesunden Gleichgewicht existiert.

Was hat dich dazu inspiriert, dich den Bienentagen anzuschliessen?
Die faszinierende Welt der Bienen hat mich schon lange in ihren Bann gezogen. Ich erkenne die essenzielle Rolle eines robusten Bienenbestandes für unsere Ökosysteme und glaube fest an die Notwendigkeit, das Bewusstsein dafür zu schärfen – nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der breiten Bevölkerung.

Welche Rolle spielst du bei den Bienentagen und welche Aktivitäten oder Veranstaltungen organisierst du?
Ich fungiere als Bindeglied zum Regional-Tourismus und unterstütze aktiv im Marketing. Unsere Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, das Bewusstsein für Bienen und ihre Bedeutung zu schärfen und Menschen für die Vielfalt und Schönheit dieser Lebewesen zu begeistern.

Kannst du uns von einem besonderen Moment oder einer Erfahrung während der Bienentage erzählen, die deine Leidenschaft verstärkt hat?
Als Neuling bei den Bienentagen freue ich mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln. Ich erwarte ein Wochenende voller spannender Begegnungen und hoffe, dass diese Erfahrungen meine Leidenschaft für den Schutz der Bienen noch weiter vertiefen werden.

Welche persönlichen Herausforderungen hast du im Zusammenhang mit dem Schutz von Bienen erlebt und wie hast du sie bewältigt?
Auf unserem Hof haben wir eine Vielzahl von Massnahmen ergriffen, um den Schutz der Bienen zu unterstützen. Dazu gehören das Anlagen eines natürlichen Kräutergartens, die Schaffung von Lebensräumen wie Steinhaufen, Ast- und Totholz sowie die Bereitstellung von Nistplätzen durch Wildbienenhotels und die Schaffung von Ökoflächen. Diese Massnahmen haben uns vor Herausforderungen gestellt, aber wir haben sie mit Engagement und Überzeugung bewältigt, um einen Beitrag zum Schutz dieser wichtigen Bestäuber zu leisten.

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